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Workshops 2007
Judith Grodowitz
Intensive 1: 21. + 22. Juli
12:30 - 14:45 & 17:45 - 20:00Alexander Technique & Movement o
Week2: 23. - 27. Juli
12:00 - 13:45Alexander Lab Int
17:30 - 20:00Alexander Technique & Improvisation Adv

Alexander Technique & Movement
Mehr miteinander

Diese Klasse führt in die grundlegenden Prinzipien der Alexander Technik ein. Wir konzentrieren uns auf die Anwendung der zentralen Prämissen der AT zur Verbesserung des Bewußtseins für Freiheit in der Bewegung: Einfache SELBSTBEOBACHTUNG - neugierig werden, ohne zu urteilen; augenblickliches INNEHALTEN, um im Moment selbst, statt aus Gewohnheit heraus reagieren zu können, und uns für bewusste Bewegung ENTSCHEIDEN, für Bewegung mit unserem Körper, statt gegen ihn. Wir werden mit folgenden Übungen arbeiten: einfache Bewegungsübungen zur Förderung von Integration und Flexibilität; Übungen zur sinnlichen Aufmerksamkeit; Nachdenken über unsere dynamische Skelettstruktur; Erforschung alltäglicher Bewegungen aus der Perspektive der AT; und einfache Bewegungs-Improvisation. Diese Einführungsklasse ist für all jene gedacht, die erstmals mit AT in Kontakt kommen, aber auch für jene, die sich schon früher damit befasst haben und die ihr Verständnis erneuern und vertiefen wollen.



Alexander Lab
problem solving for intermediate dancers

Die AT stärkt die gleichzeitige Darstellung von Bewusstsein und Handlung in ein und demselben Moment. Für TänzerInnen bedeutet das, die notwendigen Fähigkeiten zu entwickeln, zu ENTSCHEIDEN, WIE sie an das, was sie tun, herangehen. Ein charakteristisches Merkmal der Alexander-Arbeit ist, dass die Aufmerksamkeit mehr auf den Prozess selbst als auf das Endresultat gerichtet ist. Diese Aufmerksamkeit auf den Prozess dient dazu, dynamische TänzerInnen zu schaffen, die im kreativen Fluss sind und die gut auf sich selbst aufpassen können. Die TänzerInnen lernen effizient in Harmonie zwischen Absicht und Ausführung zu arbeiten und gleichzeitig die Verletzungsgefahr zu verringern. Indem wir mit unserem angeborenen Körperdesign arbeiten, statt unbewusst gegen es anzukämpfen, können wir gesund und elastisch tanzen, verbunden mit der Fähigkeit, auf den Körper zu hören und sensibel und präsent mit ihm umzugehen.
Der erste Teil jeder Klasse wird in den Alexander-Prozess einführen und jeweils ein spezifisches dynamisches/Bewegungs-Charakteristikum behandeln, das für AT typisch ist, zum Beispiel Initiierung und nachfolgende Bewegung; Dreidimensionalität, Atem und räumliche Ausrichtung; lebendige, fließende Verbindung zum Inneren herzustellen, und einander entgegengesetzte Kräfte einzusetzen, um Auftrieb und Unterstützung zu finden. In der zweiten Klassenhälfte wird die Zeit dafür genützt, jene Tanzthemen und Probleme anzusprechen, die die TeilnehmerInnen erforschen wollen.
Aufgrund des Labor-Settings können diese Themen mit der "Alexander-Dynamik des Tages" behandelt werden. Die StudentInnen sollten bereit sein, Fragen, die sie erforschen wollen, einzubringen. Alle StudentInnen werden von Judith persönlich betreut.



Alexander Technique & Improvisation
Aus der Mitte heraus bewegen/zur Quelle hin bewegen

Wie können unsere Vorstellung und unsere Bewegungen durch eine neue Sensibilisierung für unseren Körper und seine Integration ausgebaut werden? Was bedeutet es, die "Extra-Anstrengung" fallenzulassen - und aus unserer Mitte, unserem eigentlichen, unverstellten Selbst heraus zu funktionieren, uns zu bewegen und zu arbeiten? Indem wir unnötige Spannungsmuster auflösen, können wir die natürliche Haltung und Integration des Körpers wieder herstellen, und dabei in tieferen Kontakt mit unserer wahren Natur kommen. Wir lernen aufmerksam und intuitiv auf unseren Körper zu hören. Durch die Erforschung der Prinzipien der Alexander-Technik, werden wir durch Achtsamkeit und Leichtigkeit unsere Bewegung verbessern und aus unserem Kontakt zum Zentrum heraus arbeiten, unbehindert durch gewohnte Bewegungs- und Denkmuster.
Wir werden auch Strukturen der Improvisation anwenden, die die grundlegende Dynamik stimulieren, die von der AT gefördert wird. Geschichten, visuelle Vorstellung, Schreiben und Zeichnen unterstützen unsere Improvisation und vertiefen unser Verständnis des Alexander-Prozesses, unseres Körpers und unseres Lebens als Kreative. Alle StudentInnen werden von Judith persönlich betreut.
Diese Klasse ist für TänzerInnen auf mittlerem bis fortgeschrittenen Niveau gedacht, für die die Alexander-Technik neu ist, und für jene, die sich schon früher damit befasst haben und ihr Verständnis und die Anwendung dieser Technik erneuern und vertiefen wollen.



Judith Grodowitz
Judith Grodowitz unterrichtet Alexander Technik seit 1987. Ihre kreative Zugangsweise und ihr Geschick im Erstellen einzigartiger Klassen, sowohl für den/die Einzelne als auch für die Gruppe, ist sie eine international gefragte Dozentin in Europa, Asien, den USA und Indien. Judith wirkte in Hauptrollen als Mitglied des Obie Award gekrönten Skyfish Ensembles von Lee Nagrin mit und performte mit vielen ChoreografInnen in New York.
Sie zehrt von über 30 jähriger Erfahrung in Performance, bildender Kunst und Bewegung und ist zertifizierte Expertin für die Kunst der Atmung. Sie ist auf das Unterrichten für Performancekünstler spezialisiert und interessiert sich für Menschen jeden Alters und aus allen Lebensbereichen. Das beständige Interesse an Kinästhetik, Freude und einem Feingefühl für die Vorstellungskraft nährt ihre Arbeit. Zurzeit arbeitet sie mit Schauspielern am William Esper Studio (New York) und mit Vokalisten und Instrumentalisten am Mannes College für Musik (New York). Seit 1999 unterrichtet sie regelmäßig bei ImPulsTanz.
Photo: Judith Grodowitz © J. Sweetwater