Ballet for Contemporary Dancers
Leichter, mit mehr Freude und menschlicher
Die Klasse nimmt laufend die Reevaluierung der klassischen Technik mit Augenmerk darauf vor, die Bewusstheit der TänzerInnen gegenüber ihrem eigenen Alignment zu stärken. Libby Farrs Studium der Körpertechnik der Gyrokinese führte sie zu einem Warmup, das die StudentInnen ihren Körper tiefer wahrnehmen lässt, im besonderen die Wirbelsäule und das Atmen. Da leider Ballett auf Menschen oft so wirkt, als hätten sie die falsche Kleidergrösse an, ist für Libby wesentlich, Ballett leichter, freudiger und menschlicher zu machen. Die Mitte fordert die Teilnehmenden heraus, das Placement und die Entspannung der Stangenarbeit als Kraftquelle und als Motivation für ihre individuelle Dynamik zu nützen. Viel wird das Atmen angesprochen, auch um der Tendenz entgegenzuwirken, Bewegungen mit zu viel Krafteinsatz durchzuführen. Wieviel Energie braucht eine Bewegung tatsächlich?
Libby FarrLibby Farr erhielt ihre Tanzausbildung an der School of American Ballet in New York und tanzte für verschiede Ballettcompagnien in den U.S.A. und Europa. Sie leitete vier Jahre lang Die Etage in Berlin und war Ballettmeisterin beim Ballett Pretty Ugly in Freiburg.
Gegenwärtig ist sie regelmäßig Gastdozentin unter anderem bei P.A.R.T.S. und bei der London Contemporary School, Henny Jurriens Stichting, Texas Christian University, Tanz Fabrik, Balance Studio One, Copenhagen Dansens Hus und lehrt bei Compagnien wie Rosas, Ultima Vez, Charleroi Danses und Batsheva Dance Company. Sie ist Gastdozentin bei P.A.R.T.S. und SEAD und unterrichtet Compagnien wie Pina Bausch Tanzcompagnie, das Ballet Preljocaj, Cristina de Chatel und Cullberg Ballet.
Sie ist relgelmäßig als Dozentin zu Gast bei ImPulsTanz u.a.