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"Hanna Berger, Auf den Spuren einer Tänzerin ..."
Price: € 29,90,-
ItemNr.:BB10-002
"Hanna Berger, Auf den Spuren einer Tänzerin ..."
Hanna Berger zählt aus heutiger Sicht neben Rosalia Chladek und Grete Wiesenthal zu den drei großen österreichischen Tänzerinnen und Choreografinnen der Moderne. Erstmals widmet sich eine umfangreiche Publikation ihrem von kommunistischer Überzeugung geprägten Leben und Schaffen.

Nach ihrem Studium tanzte Hanna Berger für Mary Wigman und Trudi Schoop, 1937 begann sie ihre solistische Karriere in Berlin. Ihr politisches Engagement im Widerstand (»Rote Kapelle«) führte 1942 zur Inhaftierung durch die Nazis. Bei der Überstellung ins KZ Ravensbrück 1943 gelang ihr die Flucht.
Die Nachkriegsjahre in Wien markierten einen Höhepunkt ihrer Arbeit: Neben Solo-Auftritten von Paris – wo sie auch bei Marcel Marceau studierte – bis Prag und choreographi- schen Arbeiten unterrichtete sie an der Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst und arbeitete filmisch und schriftstellerisch. Sie gründete das Wiener Kindertheater und engagierte sich für den »Wiederaufbau« (für Kulturstadtrat Viktor Matejka). In den 1950er Jahren verlagerte sich Bergers Wirkungsfeld nach Ostberlin, wo sie mit Walter Felsenstein Erfolge feierte.
Andrea Amort, Autorin
Andrea Amort, Dr., Tanzkritikerin (Kurier), Tanzwissenschaftlerin, Lehrbeauftragte an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Sie studierte Modernen Tanz und Ballett bei Erika Gangl und Andrei Jerschik in Linz sowie Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Wien. Dramaturgische Arbeiten an der Deutschen Oper am Rhein, dem Tiroler Landestheater sowie für KünstlerInnen der Freien Szene. Kuratorin interdisziplinärer Kunst-Projekte, u.a. »Tanz im Exil«, Rudolf Nurejew und Wien – Ein leidenschaftliches Verhältnis, Ausstellung und Buch (2003), »Hanna Berger: Retouchings«, »Grete Wiesenthal«-Forschungs- und Aufführungsprojekt.