Subject to Change (A)
"Young Austrian Dance: works-in-progress"
"Subject to Change" ist ein offenes Präsentationsformat für Experimentelles, Unfertiges, Gewagtes. Junge, in Österreich lebende ChoreografInnen, teilweise TeilnehmerInnen des neuen Artist-in-Residence Programms von ImPulsTanz, geben Einblick in ihre Arbeitsprozesse bzw. stellen sich mit kurzen Ausschnitten aus aktuellen Produktionen vor.
Mit:
Katharina Weinhuber (artist-in-residence @ ImPulsTanz 2005)
Ria Probst (artist-in-residence @ ImPulsTanz 2005)
Linda Samaraweerova
Radek Hewelt
"Subject to Change“ ist Teil von: TURBO - Plattform Junger Tanz in Wien.
Katharina Weinhuber
Zum Landler
ein Stück für Frau und Mann im bäuerlichen Milieu
"Zum Landler" erzählt Szenen einer "harmonischen" Ehe.
Als Ausgangspunkt dienen landläufig bekannte Klischees, die es sehr gut verstehen vielschichtige Vorgänge als einfache Zustände zu beschreiben. Darin liegt ihr Erfolgsrezept.
Wir lieben sie.
Musik und Tanz nehmen genau diese vereinfachten Zustände auf, transformieren sie zeitweilig in abstrakte Gebilde, die der Komplexität des Lebens vielleicht ein Stück näher kommen, und fallen dann wieder dahin zurück, wo sie hingehören.
Die individuelle und gemeinsame Suche nach Zugehörigkeit und Anerkennung, Liebe und Geborgenheit, Sicherheit und Bausparverträgen ist einerseits stark, geht jedoch zu oft im Alltag verloren.
Arbeit, Liebe, Einsamkeit, Sexualität, Pflicht, Opfer, Arbeit und Arbeit und Bier
- miteinander - nebeneinander - gegeneinander
- verurteilt ZUM LANDLER
Katharina Weinhuber
absolvierte 2001 das Bruckner Konservatorium Linz
seither tätig als Performerin, Tänzerin, Choreographin und Behindertenbetreuerin.
Zusammenarbeiten u.a. mit: Andrea Bold, Judith Unterpertinger, Renald Deppe, Kathrin Roschangar, tanzpool, Bodo Hell, Detlef Häusinger.
Eigene Arbeiten:
"blinds" Stück für drei Menschen und zwei Götter
Morton Feldman: Triadic Memories
Znit: IrgendeinSpiegelschaun
Linda Samaraweerova
Der öffentliche Körper
Das Projekt "Der öffentliche Körper" ist ein längerfristiges Vorhaben, das als eine Reihe von verschiedenen Performances konzipiert ist, in welchen sich die Performerin (durch die Verwendung einer Ganz-Körper-Maske) als „der öffentliche Körper“ präsentiert. Es handelt sich hierbei um eine Auseinandersetzung mit der Identität, die man angesichts der Konfrontation mit der Öffentlichkeit und im Unterschied zum privaten Dasein annimmt bzw. performt. Der öffentliche Körper als solcher wird durch die Maske nicht (neu) kreiert, sondern lediglich mittels ihr nur bewusst gespielt und gemacht.
Jede einzelne Performance dieses Projektes behandelt zudem unterschiedliche Subthemen und bedient sich abwechselnder choreographischer Mittel – der öffentliche Körper selber bleibt hingegen immer präsent und fungiert als die verbindende Konstante. In der aktuellen Phase setzt sich der öffentliche Körper mit den Fragen der Körperlichkeit und der Virtuosität auseinander.
Linda Samaraweerova hat ihre Ausbildung 2002 bei PARTS in Brüssel abgeschlossen. Seither lebt und arbeitet sie in Österreich, wo sie mit verschiedenen ChoreografInnen arbeitete (S. Prantl, M. Bitterli u.a.). Als choreografische Kollaborationen schuf sie "Life Flesh", "L´eau de vie" und "Seconds to Choose", die in Österreich und international aufgeführt wurden.
Ria Probst
HIT
actually it´s a love song
it´s a blank page
it´s a love song
Ria Probst
Seit 1999 freischaffende Performancekünstlerin, Tänzerin, Choreographin und Sängerin
2005 Terrains Fertiles / Cultur 2000 - residency program for young creators / Bukarest, Wien, Paris
2004 Dance Web / Wiener Tanzwochen; 2002- 2003 Stipendium der Stadt Linz für das Studium am „Moving On Center“ und Independent Studies / San Francisco,
2002 - 2005 künstlerische Konzeption, Kuration im Projekt Im_flieger / WUK / Wien
1995-1999 Studium der Tanzpädagogik - Anton Bruckner Universität Linz
Soloprojekte: u.a. „In Concert“ (MAK- Wien / Im_flieger- Wien),
„Installation Of The Formless- Study1“ (Act Theater- Bukarest / TQW- Wien)
Kollaborationen mit nationalen und internationalen KünstlerInnen und Ensembles
u.a. H7 (San Franzisko / Paris), Somebody Else´s Company (Berlin), Oya Produktion (Wien)
Lebt und arbeitet in Wien.
Radek Hewelt
Short Impression On What‘s Before The Edge (working title)
The departure point for this work is the state of a human being facing an extreme situation: there’s a short time given – few days, two weeks, one month … After this border line everything that someone needs will be definitely gone, finished. What’s left? Short time to realize desires? Despair? Resignation? Hopelessness? … Surely a huge range of extreme emotions and behaviors. Very often out of commonly shared morality.
Movies from 40’s and 50’s are Radek Hewelts inspiration for this project as well as music from this period. He uses movie shooting and editing techniques to shape the material’s content playing with both emotional and physical distance to himself and the audience.
Radek Hewelt wurde 1973 in Polen geboren. Nach einer pädagogischen Ausbildung absolvierte er in den Jahren 1998 bis 2002 seine tänzerische Ausbildung bei P.A.R.T.S. in Brüssel. Als Tänzer arbeitete er u. a. mit Lynda Gaudreau, Leszek Bzdyl, Elio Gervasi, Cristian Duarte und Magdalena Reiter. Seine eigenen Choreografien (u. a. „Zoom In“) wurden in Belgien, Portugal, Frankreich, Polen und Österreich auffgeführt.
Preis: € 25,- | Ermäßigt: € 21,-