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ImPulsTanz-Doku bei ARTE
Seit einem Viertel Jahrhundert finden in Wien die Internationalen Tanzwochen statt, heute weltweit bekannt unter dem Titel ImPulsTanz. Hannes Gellner beleuchtet in seiner lebendigen ARTE-Dokumentation "ImPulsTanz - Perpetuum Mobile" (11.9., 22h30) das Geheimnis dieses Erfolges. International gefeierte Stars wie Anne Teresa de Keersmaeker, Wim Vandekeybus und Meg Stuart schildern ihre besondere Beziehung zu diesem Festival, das sich Dank seiner Erfinder Karl Regensburger und Ismael Ivo durch permanente Innovation zu einem Fixpunkt am europäischen Festivalhimmel entwickelt hat. Das breit gefächerte Angebot von Aufführungen, Workshops und Stipendienprogrammen ist für tanzbegeisterte aller Kenntnisstufen attraktiv.

Der renommierten Choreografin Mathilde Monnier ist noch ein anderer Aspekt wichtig: Es ist nicht nur ein professionnelles Zusammentreffen, sondern eine Liebesgeschichte, die Geschichte menschlicher Begegnungen, die ImPulsTanz so speziell macht. In Hannes Gellners Film spürt man diese besondere Atmosphäre, das Faszinosum des Aufeinandertreffens von drei Tanz-Generationen, wodurch Wien alljährlich in den Sommermonaten bunter, offener und vielfältiger wird. Diese Koproduktion von ARTE und ORF möchte nicht nur Bilanz ziehen, sondern wirft auch einen Blick in die Zukunft des Festivals, oder, wie es Intendant Karl Regensburger eingangs des Films formuliert: "ImPulsTanz ist eigentlich nicht 25 Jahre alt, sondern eher 25 Jahre jung..."
© David Bergé