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REBECCA PATEK "ineter(a)nal f/ear" © MARIA BARANOVA

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Auszeichnung für Meg Stuart

Photo: Meg Stuart © Tina Ruisinger
Photo: Meg Stuart © Tina Ruisinger

Die amerikanische Tänzerin und Choreografin Meg Stuart wurde mit dem Konrad-Wolf-Preis 2012 der Akademie der Künste in Berlin ausgezeichnet.

"Meg Stuart ist eine Künstlerin", so begründete die Jury (Bert Neumann, Elisabeth Schwarz und Johan Simons) ihre Entscheidung, "die immer auf der Suche nach den Verbindungen zwischen Verlangen und Bewegung ist. Sie zeigt den Mensch auf den Wellen des Gemüts, hoch sensibel und verletzlich. Immer stellt sie sich während der Proben auf Augenhöhe mit ihren Performern und Mitarbeitern: sie sind die Komplizen und Mitgestalter ihrer Arbeit."

Der Konrad-Wolf-Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und nach dem Filmregisseur und langjährigen Präsidenten der Akademie der Künste der DDR benannt. Die Auszeichnung wird jährlich für herausragende künstlerische Leistungen auf den Gebieten der Darstellenden Kunst oder der Film- und Medienkunst vergeben.
Die Verleihung des Preises 2012 fand am 18. November statt. Im Rahmen der Zeremonie in der Akademie der Künste zeigte Meg Stuart ihr Solo "Signs of Affection" (2010) mit der Live-Musik von Brendan Dougherty.

Meg Stuart, 1965 in New Orleans geboren, studierte Tanz an der New York University. Von 1986 bis 1992 tanzte sie in der Compagnie von Randy Warshaw in New York und assistierte dem ehemaligen Trisha-Brown-Tänzer zunehmend auch in der choreografischen Arbeit. Ihr erstes abendfüllendes eigenes Stück entstand 1991 im Auftrag des belgischen Festivals Klapstuk: "Disfigure Study". Meg Stuart blieb in Europa und zunächst Belgien, wo sie 1994 ihre Gruppe Damaged Goods gründete, mit der sie bis heute mehr als 20 Produktionen realisierte. Heute lebt die Künstlerin in Berlin.

Mehrfach war Meg Stuart Artist in Residence an deutschsprachigen Schauspielbühnen: am Schauspielhaus Zürich, an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, im PACT Zollverein Essen und an den Münchner Kammerspielen. Seit Mitte der 90er Jahre ist sie regelmäßig mit ihren Produktionen bei ImPulsTanz in Wien zu Gast und hat hier auch bereits mehrere Research Projekte unterrichtet.

www.damagedgoods.be

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Date: 25.10.2014, 11:20 | Link: http://www.impulstanz.com/news/en/aid1271/