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The Humane Body präsentiert

Volmir Cordeiro "L’œil la bouche et le reste" © Fernanda Tafner
Volmir Cordeiro "L’œil la bouche et le reste" © Fernanda Tafner

Mit dem einjährigen EU-Projekt The Humane Body – ways of seeing dance haben sich die teilnehmenden Partner Kaaitheater Brüssel, CND Paris, The Place London und die Wiener Tanzwochen/ImPulsTanz zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein für Blinde und Sehbehinderte als Publikum für zeitgenössischen Tanz zu schärfen. Am 08., 09. und 10. März 2017 werden zwei der drei dafür erarbeiteten Koproduktion ihre Premiere am CND Paris feiern: Vera Tussings The Palm of Your Hand #2 und Volmir Cordeiros L’œil la bouche et le reste.

The Humane Body – ways of seeing dance

ist ein einjähriges Projekt, das gemeinsam mit drei der bedeutendsten Institutionen für zeitgenössischen Tanz in Europa umgesetzt wird: dem CND in Paris unter der künstlerischen Leitung von Mathilde Monnier, deren Performances bereits zahlreiche Male große Erfolge bei ImPulsTanz feierten, dem renommierten Mehrspartenhaus Kaaitheater in Brüssel und dem engagierten Londoner Haus The Place, welches herausragende Arbeiten sowohl in die Metropole und darüber hinaus trägt.

Ziel des Projekts ist es, ein Bewusstsein für Blinde und Sehbehinderte als Publikum für zeitgenössischen Tanz zu schaffen. Einerseits bei Künstler_innen, die dazu inspiriert und dabei unterstützt werden ein sehbeeinträchtigtes Publikum in ihrem Kreationsprozess von Anfang an mitzudenken und zu berücksichtigen, wie auch bei Veranstalter_innen.

Koproduktionen

Im Zentrum des Projekts, das noch bis Ende 2017 andauert, steht die Kreation von drei Performances der Choreograf_innen Vera Tussing (London/Brüssel), Volmir Cordeiro (Paris) und Anne Juren (Wien), welche im Anschluss auf internationale Tournee gehen werden.
Die Ansätze dazu sind sehr divers, ihnen allen gemein ist aber, von Beginn an blinde und sehbehinderte Menschen in den Kreationsprozess als Expert_innen einzuladen und ihnen ein mit sehenden Menschen gleichberechtigtes Performanceerleben zu ermöglichen. Während Volmir Cordeiro in L’œil la bouche et le reste sowohl mit einer einleitenden Touch Tour als auch mit Audiodeskription als künstlerisches Element arbeiten wird, vermittelt Vera Tussing ihre Choreografie in The Palm of Your Hand #2  durch einen taktilen Umgang der Performer_innen mit dem Publikum durch Sich-Bewegen und Bewegt-Werden. In Anne Jurens Blind Spot  wiederum wird das Publikum durch Stimme und Sound auf eine meditative Choreografie durch den eigenen Körper mitgenommen.  

Zusätzlich zu den Performances veranstalten die Projektpartner themenspezifische Workshops sowohl für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen, wie auch für Künstler_innen und Audioübersetzer_innen; Dialogrunden, ein Abschluss-Symposium bei ImPulsTanz 2017 und eine Publikation zum Projekt ergänzen den Themenschwerpunkt.

The Humane Body – ways of seeing dance ist gefördert durch das EU-Programm Creative Europe.

 

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Date: 29.03.2017, 15:20 | Link: http://www.impulstanz.com/news/aid4358/
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