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mumok & ImPulsTanz laden zum gemischten Doppel

© Michikazu Matsune
© Michikazu Matsune

mumok moves – von Donnerstag, 15. Dezember 2016 bis Donnerstag, 9. Februar 2017 treffen im mumok drei ungewöhnliche Paare aufeinander: Die Choreografin und Performerin Doris Uhlich und der Maler Albert Oehlen geben sich ihrer gemeinsamen Obsession für laute Bässe hin. Der Choreograf und Performancekünstler Michikazu Matsune sucht mit dem bildenden Künstler Aldo Giannotti nach einem Ausweg aus der allzu komplexen Welt während die Choreografin Anne Juren und die Medien- und Performancekünstlerin, VALIE EXPORT, Umgangsweisen mit dem Körper als materielles und immaterielles Phänomen erproben. Die sechs Künstler_innen setzen bei ihren Versuchsanordnungen auf die Unterstützung der Besucher_innen und laden zu dreistündigen Workshops in das mumok Atelier ein. Die Workshops sind bewegte dialogische Experimente für alle mit und ohne tänzerische oder künstlerische Vorkenntnisse.

Programm

Doris Uhlich & Albert Oehlen
Donnerstag, 15. Dezember 2016, 18:00 bis 21:00
„Man wütet, bis es Form annimmt.“ (Albert Oehlen)
„Man bewegt sich, bis die Energie wichtiger wird als die Form. Irgendwann entstehen neue Formen, von denen man zuvor keine Vorstellung hatte.“ (Doris Uhlich)
Den Auftakt der Reihe mumok moves gestalten die zwei ausgewiesenen Technofans Doris Uhlich und Albert Oehlen. Die österreichische Choreografin und Performancekünstlerin Doris Uhlich und der deutsche Maler und Musiker Albert Oehlen, dem das mumok 2013 eine große Ausstellung gewidmet hat, laden zu einem gemeinsamen Workshop. Gemeinen wüten sie zu rasenden Bässen und bewegen sich, bis nichts anderes mehr eine Rolle spielt – die Musik bestimmt in diesem dreistündigen Workshop, was passieren wird: Ekstase, Headbanging und Coolness in gleißendem Discolicht inbegriffen.

Michikazu Matsune & Aldo Giannotti
Donnerstag, 12. Jänner 2017, 18:00 bis 21:00

Entsprechend ihrer künstlerischen Interessen verstricken der in Wien lebende Performancekünstler Michikazu Matsune und der aus Italien stammende bildende Künstler Aldo Gianotti sich und die Workshopteilnehmer_innen in ungewöhnliche Aktionen. Der teils unüberschaubar scheinenden Komplexität der Welt begegnen die zwei Erforscher_innen von Gemeinschaft und Individualität mit humorigen Aktionen wider die Unübersichtlichkeit.

Anne Juren & VALIE EXPORT
Donnerstag, 06. März 2017, 18:00 bis 21:00
Im Workshop mit der Choreografin und Tänzerin Anne Juren werden Umgangsweisen mit dem Körper als materielles und immaterielles Phänomen erprobt. Aus dezidiert feministischer Perspektive setzen sie den Körper als Material der Subversion ein.
(Die ursprünglich ebenso angekündigte Künstlerin Valie Export musste krankheitsbedingt leider absagen!)

Künstler_innenbiografien

VALIE EXPORT
Geboren in Graz, lebt und arbeitet in Wien. EXPORTs künstlerische Arbeit umfasst u. a. Videoenvironments, digitale Fotografie, Installationen, Bodyperformances, Spielfilme, Experimentalfilme, Dokumentarfilme, Expanded Cinema, konzeptuelle Fotografie, Körper-Material-Interaktionen, Laserinstallationen, Objekte, Skulpturen, Texte zur zeitgenössischen Kunstgeschichte und Feminismus. VALIE EXPORT gilt als eine der wichtigsten internationalen Pionierinnen konzeptueller Medien-, Performance- und Filmkunst.

Aldo Giannotti
1977 in Italien geboren, lebt und arbeitet seit 2000 in Wien. Aldo Gianottis Arbeiten wandern auf dem schmalen Grat zwischen dem Individuellen und dem Gemeinschaftlichen. Ihm geht es um die Beziehung von Einzelpersonen zu ihrem Umfeld. www.aldogiannotti.com

Anne Juren
In Grenoble geboren, lebt und arbeitet in Wien. 2003 gründete sie gemeinsam mit dem bildenden Künstler Roland Rauschmeier die Wiener Tanz- und Kunstbewegung. Ihre Arbeiten und ihr Forschungprojekte wurden in zahlreichen internationalen Theatern sowie Festivals wie auch im Kontext bildender Kunst gezeigt. Juren beschäftigt sich mit der Erweiterung des Begriffs der Choreografie, indem sie den Körper unterschiedlichen Formen von physischen, sensorischen, kinästhetischen und mentalen Zuständen aussetzt. Die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum verschwimmen in ihren Arbeiten zunehmend. www.wtkb.org

Michikazu Matsune
1973 in Japan geboren, lebt seit 1997 in Wien. Matsune ist Performancekünstler und Choreograf. Seine Arbeiten reflektieren unsere Gesellschaft in kritischem Licht und mit einer gehörigen Portion hintergründigem Humor. Ursprünglich aus dem zeitgenössischen Tanz kommend, arbeitet er mittlerweile in vielfältigen Kontexten. Seine Projekte entwickelt er für Bühnensituationen, für Ausstellungen und den öffentlichen Raum. www.michikazumatsune.info

Albert Oehlen
1954 in Krefeld, Deutschland geboren, lebt in La Palma und Geis, Schweiz. Oehlen studierte an der Hochschule für bildende Kunst, Hamburg. Von 2000 bis 2009 war er Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Er gilt als einer der wichtigsten Maler der Gegenwart.

Doris Uhlich
Geboren 1977 in Oberösterreich, Studium der Pädagogik für zeitgenössischen Tanz am Konservatorium der Stadt Wien von 1997 bis 2001. Von 2002 bis 2009 Spieler_in im theatercombinat. Seit 2006 realisiert sie eigene Projekte. 2008 ernteten ihre Arbeiten die Auszeichnung als „bemerkenswerte Nachwuchschoreografin“ im Jahrbuch von Ballettanz 2008. Ebenfalls 2008 erhielt sie für ihr Solo Spitze den Tanzpreis des bm:ukk (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur). 2011 und 2015 ernannte sie die Zeitschrift tanz zur Tänzerin des Jahres. 2013 erhielt sie den award outstanding artist im Bereich darstellende Kunst des bm:ukk. www.dorisuhlich.at

Konzipiert von Tina Schelle in Zusammenarbeit mit ImPulsTanz.

Kosten & Anmeldung

Unkostenbeitrag Euro 8,- für Ausstellungsbesucher_innen.
Anmeldung erforderlich unter kunstvermittlung@mumok.at

 

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Date: 25.04.2017, 02:56 | Link: http://www.impulstanz.com/news/aid4248/
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