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FESTIVALGESCHICHTE

Festival Opening 2013 © Karolina Miernik
Festival Opening 2013 © Karolina Miernik

1984 heben der Kulturmanager Karl Regensburger und Choreograf Ismael Ivo in der österreichischen Kulturmetropole Wien die Internationalen Tanzwochen Wien aus der Taufe. Mit sechs Dozent_innen, darunter bereits namhafte Künstler_innen wie Joe Alegado, Germaine Acogny und Cristina Caprioli, und zwanzig Workshops für jedes Können entfaltet sich in Wien mit den Sommertanzwochen im Universitäts Sportzentrum auf der Schmelz eine neue Tanzkultur. 1985 wird das Angebot um die Wintertanzwoche ergänzt, welche bis 1998 stattfanden. Auf Anregung von George Tabori, der dafür auch sein Theater Der Kreis (das heutige Schauspielhaus Wien) als Spielstätte anbot, wird 1988 das zunehmend erfolgreiche Workshop-Festival um das Performance-Programm erweitert. Erstmals geht das ImPulsTanz Festival über die Bühne, mit Werken von Marie Chouinard, Ko Murobushi und Mark Tompkins. Ihre Namen sind bis heute eng mit dem mittlerweile größten Tanzfestival Europas verbunden.


Ganz der Förderung des zeitgenössischen Tanzes verschrieben, ruft das Festival 1990 ImPulsTanz Research ins Leben, das Arbeits- und Forschungsprojekte für professionelle Tänzer_innen und Choreograf_innen umfasst – im ersten Jahr mit Susanne Linke, Nina Martin, Mary Overlie und Karine Saporta als Projektmentorinnen. Namhafte Choreograf_innen der internationalen Szene präsentieren hier nicht nur ihre Arbeiten, sondern unterrichten erstmals fortgeschrittenen Tänzer_innen und junge Choreograf_innen, oder besuchen selbst Workshops ihrer Kolleg_innen. 1996 folgt das eigenständige danceWEB Stipendienprogramm, das alljährlich ca. 60 Tanzkünstler_innen aus 40 Ländern unter über 1500 Bewerbungen

 auswählt, um sich in Wien bei ImPulsTanz weiterzubilden, zu forschen und vor allem sich zu vernetzen.

Das ImPulsTanz Festival entwickelt sich mehr und mehr zu dem einzigartigen melting pot der bis heute die besondere Atmosphäre des Festivals ausmacht: interessierte Besucher_innen und internationale Tanzgrößen treffen nicht nur in den Theatern, sondern auch in den Studios, den Workshops und den Festivalparties aufeinander. 2000 bündeln ImPulsTanz und die Wiener Festwochen ihre Kräfte und realisieren gemeinsam das Festival tanz2000.at. Im selben Jahr findet das Workshopprogramm im Arsenal, in den Werkstätten der Bundestheater sowie in den Probenbühnen des Wiener Burgtheaters eine neue Heimat. 2001 unternimmt ImPulsTanz einen weiteren Schritt nach Außen und eröffnet das Festival erstmals mit einem Open Air Event im Haupthof des MuseumsQuartiers, choreografiert von der österreichischen Künstlerin Christine Gaigg.

Einen weiteren Schritt hin zum Hotspot der zeitgenössischen Tanzszene setzt ImPulsTanz 2001 mit der Etablierung der Reihe [8:tension] Young Choreographers' Series, die einer neuen Generation von Tanzschaffenden und Performance Artists die Chance bietet, ihre Arbeiten innerhalb des Festivalprogramms zu zeigen, sich auszutauschen und mehrwöchige Arbeits- und Forschungsaufenthalte in Form von Residencies zu nutzen. Auch die Partyschiene soçial erfreut sich zunehmend größerer Beliebtheit und etabliert sich 2005 mit der ersten Edition der ImPulsTanz festival lounge, damals noch in der Oval Halle des MQ, mittlerweile im Burgtheater Vestibül zuhause, endgültig zum Fixstern des Wiener Partysommers. Das Sichtbarmachen und die Förderung der neuen Generation ist 2008 auch Motor für die Gründung des Prix Jardin d’Europe – European Prize for Emerging Choreography. Doch auch das Zurückschauen und Wertschätzen tanzhistorisch wichtiger Werke hat bei ImPulstanz seinen Platz und erhält 2014 mit den ImPulsTanz [Classics] seine eigene Programmschiene. 2012 wurde ImPulsTanz mit dem Bank Austria Kunstpreis, Österreichs höchst dotierter Preis im Kunstbereich, ausgezeichnet.

Heute steht das Festival für Performances, Workshops, Research und der Partyschiene soçial, die mit der Bespielung einer festivaleigenen Lounge und zwei Parties zu einem fixen Highlight im sommerlichen Nachtleben Wiens geworden ist. Mit einem jährlichen Programm von mehr als 50 Produktionen, die ImPulsTanz in den wichtigsten Spielstätten der Stadt zeigt, rund 200 Workshops, bei denen Tanz in all seinen Facetten zu erleben ist und der Partyschiene soçial zählt ImPulsTanz heute zu den wichtigsten Festivals für zeitgenössischen Tanz und Performance weltweit.

 

GOOD TO KNOW

REBECCA PATEK "ineter(a)nal f/ear" © MARIA BARANOVA

Anmeldungen für blumige oder informative ImPulsTanz-Post HIER

danceWEB Brunch 2015 © Karolina Miernik

Festivalimpressionen ab 2005 gibt es HIER

© Maximilian Pramatarov

Fesche Goodies der letzten beiden Festivals ab jetzt wieder HIER

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Date: 24.04.2017, 05:25 | Link: http://www.impulstanz.com/history/
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