Release Ballet
The Joy Of Movement
Dieser Workshop ist eine Ballettklasse, in der wir uns aber mit den Prinzipien der Raumbeschreibung und Bewegungserkennung beschäftigen. Prinzipien, die ich in vielen Jahren der Improvisation für William Forsythe erlernte. Der Unterricht ist körperbezogen und vermittelt fachliche Tricks, um die Linien, die so oft für das Ballett gefordert werden, länger und klarer zu gestalten. Wir werden mit Geschwindigkeit arbeiten, eine Arbeitsweise, die ich bei meinem Training nach Balanchine kennenlernte.Wie der Titel des Workshops schon sagt, suche ich nach Wegen, die Freude an Bewegung zu vermitteln, den gesamten Körper zu fordern und Ballett einfach als ein Tanzen zu betrachten.
Antony RizziAntony Rizzi, Italiener aus Dedham/Massachusetts, USA, arbeitet als Tänzer, Choreograf, Schauspieler, bildender Künstler, Radio DJ, Filmemacher und Model - alles in einem. Nachdem er 4 Jahre an der Boston Ballet School mit Bruce Wells, Virginia Williams, Viollette Verdy und Richard Dickenson studiert hatte, ging er zum Ballett Frankfurt. Während der vergangenen 21 Jahre hat er dort hauptsächlich mit William Forsythe als Tänzer und Assistent gearbeitet und in vielen Rollen gewirkt, so z.B. für "Enemy in the figure", "kammer/kammer","Of any if and" etc. Mit Jan Fabre hat er als Schauspieler gearbeitet, unvergesslich als der Teufel in "Da un altra facio del tempo" und als Neil Armstrong/Mae West in "Glowing Icons". In "DeadDogsDontDance" von Jan Lauwers hat er die Rolle von James Joyce gespielt. Er hat Tanz/Theater/Performances u.a. für The Royal Ballet of London, Scapino Ballet ("Nothing Original"), Ballett Frankfurt ("My Ant Farm" und "Geek at the end of the table" etc.), sowie für das Boston Ballet und Pennsylvania Ballet gemacht.
Photo: © Antony Rizzi