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Stand: 21.11.2008
Workshops 2008
Kerstin Kussmaul
Intensive 1: 19. + 20. Juli
09:45 - 12:15 & 15:00 - 17:30Score! o



SCORE!
„Score“ (engl.): Partitur, Auswertung, Filmmusik, Spielstand, Tor!

Scores werden in diesem Workshop als Spielregeln benutzt, die unsere Umgebung und uns reorganisieren.

Jede Spielregel bedeutet sowohl eine logische Verknüpfung von Aktionen als auch eine Restriktion von Handlungsmöglichkeiten und baut sich so von selbst zu einer Improvisationsstruktur auf. Die Scores, also jedes Set von Spielregeln, bekommen so einen eigenen Charakter und bieten unterschiedliche Möglichkeiten, aus spielerischer Bewegung heraus die eigene Kreativität zu entwickeln.

Voraussetzung für eine gelungene Gestaltung von Scores ist die Wahrnehmungsdifferenzierung, was den eigenen Körper, die Gruppe, räumliche und zeitliche Faktoren betrifft. Daher werden wir uns in einem Warm-Up ausgiebig mit unseren Sinnen beschäftigen. Durch die eigenverantwortliche Auseinandersetzung mit dem Inhalt ist der Workshop für Menschen mit und ohne Bewegungserfahrung geeignet.

Scores können als Subtext für Improvisation in Performance verwendet werden, aber auch in anderen Situationen (z.B. Unterricht mit Kindern und Jugendlichen) eingesetzt werden.


Kerstin Kussmaul
Kerstin Kussmaul ist Choreografin, Bodyworkerin und Musikerin. Sie erarbeitete sich den Titel Master of Arts in Tanz und Musik und studierte Somatic Movement & Participatory Arts und Akupressur in San Francisco. Seit 1995 praktiziert sie Contact Improvisation und unterrichtet sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Wien. Ihre Lehrphilosophie ist geprägt von ihrem Wunsch, elegante, vielseitige und achtsame Körper zu entwickeln. Von 2002 bis 2005 war sie künstlerische Co-Koordinatorin für ImPulsTanz workshops & research.
Photo: Kerstin Kussmaul © Michael Obrist