Tai Chi Chuan
ein herausragendes Werkzeug für unser Bewusstsein
Tai Chi als gewaltfreie Kampfsportart unterstützt uns, Erdung, Bewegungsfluss und Ruhe zu entwickeln. Die Basis der Praxis besteht aus einer Bewegungsform, dem Chi Kong, der Praxis mit Partnern und der Selbstverteidigung.
In einer Serie von Bewegungen und Positionen entwickeln sich innere Kreisläufe. Elemente des Chi Kong sind unter anderem die Zirkulation des Chi (der Lebensenergie), sanfte spiralartige Bewegungen der Arme und Beine, Aktivität des Zentrums, Entspannung der Wirbelsäule. Chi Kong ist die Arbeit mit dem Atem, auf dem Bewegung und Haltung ruhen, und die Zirkulation der Energien im Körper. Zu zweit praktiziert man die “Push-Hands”, immer spielerisch, sind dies Übungen für Fluss (Umleitung) und Erdung (Projektion). In der Selbstverteidigung wird diese Bewegungsform mit dem Ziel angewendet, die inneren Energien zu nutzen.
Tai Chi unterstützt uns bei Meditation, bei Bewegungsabläufen und fördert unsere Gesundheit, zuerst oberflächlich in unserer Haltung und Aufrichtung; mit mehr Praxis dringt Tai Chi tief in uns ein und erfasst Haut, Knochen und Organe.
Thierry BaëThierry Baë begann nach einem Studium der Malerei in Reims zu tanzen, erst bei Marcel Marceau, in der Folge bei dem Mimen Etienne Decroux, dessen Assistent er wurde. 1986 bis 1997 nahm er an allen Werken von Catherine Diverrès teil, ebenso an Canard pékinois, L’Effet boeuf und Les Philosophes von Josef Nadj. 1997 gründet er seine eigene Compagnie TRAITS DE CIEL. Er lehrt an diversen Orten in Frankreich und international. Als Schüler des Meisters Chu King Hung unterrichtet er seit 20 Jahren Tai Chi. Er ist in klassischer Musik (Klarinette) ausgebildet, spielt Gitarre, Trompete und japanische Flöte.
Photo: Thierry Baë © Bernhard Dutheil