Chaos and Order
Working with the Brain in Movement
An diesem Wochenende fokussieren wir die Verkörperlichung des Rückenmarks und des Gehirns als Weg zu den Sphären des „Geistes“, denen verschiedene Ebenen der Organisation im Rückenmark und im Gehirn entsprechen. Teilnehmende werden durch Improvisationen geleitet, die die Initiation durch das Gehirn und dessen Unterstützung für spezifische „developmental movement patterns“ (dt Bewegungsmuster der Entwicklung) erforschen. Letztere liegen allen Bewegungen durch den Raum zugrunde. Einige Schlüssel, um Effizienz und Leichtigkeit in Bewegung aus der Perspektive des Body-Mind Centering zu erhöhen, werden angeboten.
RoseAnne SpradlinRoseAnne Spradlin, Choreografin in New York City, erforschte das Phänomen des Body-Mind (Körper-Geistes) und seine mannigfachen Erscheinungen in zeitgenössischer Performancearbeit äußerst gründlich. Sie selbst wurde für ihre rohen, emotional authentischen Tänze bekannt. Sie ist langjährige Protégée der Gründerin von Body-Mind Centering Bonnie Bainbridge Cohen. Spradlin schuf einige wesentliche Arbeiten seit dem Stück under/world, das 2002 einen Bessie erhielt: 2003 Rearrangement (or a Spell for Mortals) mit Premiere in The Kitchen, 2004 Future Past und 2006 Survive Cycle mit Premieren bei Dance Theater Workshop, beides bekannte Theater in New York. Im Jänner 2004 nannte Dance Magazine Spradlin eine der führenden experimentellen ChoregrafInnen, die „den emotionalen Körper enthüllt ... und emotionale Authentizität als kompositorische Struktur (einsetzt)“ (Chris Dohse).
Spradlin war und ist Empfängerin zahlreicher Unterstützungen amerikanischer Stiftungen und war 1999 Artist-in-Residence bei Movement Research. Zehn Jahre lang führte sie den SQUID Performance Space in NY. Sie ist zertifizierte Lehrerin für Body-Mind Centering seit 1992.
ROSEANNE SPRADLIN DANCE gastiert im Rahmen von ImPulsTanz 2007 mit dem Stück “Survive Cycle” am 6. August im Schauspielhaus.
Photo: RoseAnne Spradlin © Roger Gaess