Yoga für Kinder von 9 bis 13 Jahre
Freies Üben macht Spaß und Sinn
Zu Ihrer Information: Der Workshop "drunter & drüber" von Be van Vark & Alexi Papadopoulos" musste nachträglich zeitlich verschoben und damit mit "Yoga für Kinder" von Eva Hager - Forstenlechner getauscht werden. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, falls Sie von unserer Website abweichende Angaben finden!
Äußerlich betrachtet, gibt es kaum Unterschiede zwischen der Yogapraxis der Erwachsenen und der der Kinder. Schließlich sind es die gleichen Haltungen, die geübt werden. Der wesentliche Unterschied liegt in der Vermittlung. Für uns Erwachsene ist es wichtig zu wissen, was wir tun. Kinder wollen etwas tun - ohne lange Erklärungen vorab.
Hatha Yoga ist für Kinder schon aufgrund der Namen einzelner Haltungen anregend. Der Baum, der Berg, die Katze, der aufwärts oder abwärts schauende Hund, die Kobra, das Krokodil sind nur einige Beispiele. Sie amüsieren sich darin, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, wenn sie versuchen, diese Tiere nachzuahmen. Und erstaunlich oft sind sie in ihrer Spielerei ganz nahe an den tatsächlichen Yoga-Positionen.
Der Alltag unserer Kinder ist - wie auch unserer - oft geprägt von langem Sitzen und nicht selten auch psychischem Druck. Dies hinterlässt Spannungen in Körper und Geist. Die Körperhaltungen des Yoga schaffen Ausgleich und helfen, den Einklang von Seele, Geist und Körper wiederherzustellen.
Da das Herz-Kreislauf-System des Kindes viel kleiner als das Erwachsener ist, tritt die Wirkung der Yoga-Positionen schneller ein. Kinder haben ein gutes Gefühl dafür, wann sie „genug“ von der Haltung haben. Sie machen eine kleine Pause und wiederholen die Übung vielleicht öfter. Nach zwei bis drei Minuten Entspannung am Ende sind sie wieder fit und munter.
Eva Hager- ForstenlechnerVielseitig in ihren Ausbildungen und Tätigkeiten, ist Eva-Hager Forstenlechner seit einigen Jahren wieder als freischaffende Künstlerin in Tanz und Film tätig. Sie ist Leiterin von Aus- und Fortbildungen in Spiraldynamik und lehrt regelmäßig Wirbelsäulengymnastik, Yoga und Spiraldynamik wobei ihr Schwerpunkt auf der Kombination der beiden letztgenannten liegt. Nach ihrem ersten Dokumentarfilm „leben- sterben- glauben“ in Co- Regie mit Wolfram Paulus 2003 arbeitet sie gemeinsam mit Dr Stefan Aglassinger seit 2006 an der Recherche eines neuen Dokumentarfilms zum Thema Legasthenie.
Schon in ihrer Jugend waren Tanz und körperliche Leistung in ihrem Leben zentral - Frauenkunstturnen, Standard- und lateinamerikanische Tänze und schließlich ihre Ausbildung in Zeitgenössischem Tanz in Paris, München und New York. Sie war Mitglied der Tanztheater-Kompanie Nonentiti um Helene Weinzierl, der Editta Braun Company, von Lawine Torren (Hubert Lepka) und von Cataracts (Beda Percht), die alle ihre Basis in Salzburg haben. Mit ihrem Hintergrund als Juristin betreut sie das Rechtsreferat der Kunstuniversität München, mehrere Jahre war sie bei der Szene Salzburg angestellt, erst zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, danach als Assistentin des Künstlerischen Leiters.
Photo: © Eva Hager-Forstenlechner