Spiraldynamic & Yoga (G.A.)
Yoga wird seit Tausenden von Jahren praktiziert. Ziel dieses Zusammenspiels körperlicher und geistiger Übungen ist die Freiheit. Auf der körperlichen Ebene fördert es Stabilität, Energie, Beweglichkeit und Entspannung, auf der geistigen Ebene Konzentration, Gleichgewicht und Ruhe. Da die Übungen mit dem Atem verbunden sind, werden Kreislauf, Verdauung, Nerven- und Drüsensysteme angeregt. Die Haltungen lösen Steifheit und Verspannungen, helfen, das innere Gleichgewicht der Wirbelsäule wiederzufinden, erneuern die Energie und stellen die Gesundheit wieder her. Entspannung und Atmung geben Stabilität, vermindern Stress und bringen uns in Kontakt mit innerer Stärke. Dieser Aspekt des Yoga wird umso wichtiger, je älter wir werden, auch wenn wir ohne spirituelle Motive üben.
Um gesund zu bleiben, müssen wir uns bewegen. Viele Altersbeschwerden können gelindert werden, wenn wir aktiv bleiben und uns Zeit nehmen für die Bedürfnisse des Körpers sowohl nach Bewegung wie auch nach Ruhe. Unser Geist braucht die Stille der Konzentration. Möglicherweise müssen wir unser Tempo verlangsamen, wenn wir älter werden, doch wir müssen deshalb nicht in Trägheit verfallen. Die physischen, geistigen und seelischen Grenzen sind selten so eng, wie wir glauben.
Die Übungen in den „Golden Age Yoga“-Stunden werden auf die besonderen Bedürfnisse und speziellen Probleme älterer Menschen zugeschnitten sein. Menschen verfügen über wunderbare Wandlungs- und Regenerationsfähigkeiten - ein ganzes Leben lang. Es ist nie zu spät, schlechte Gewohnheiten aufzugeben und den Körper auf sinnvollere Energienutzung umzustimmen. Wenn die Übungen von den KursteilnehmerInnen nach dem Kurs regelmäßig täglich weiterpraktiziert werden, können sie die Lebensqualität verbessern, unabhängig vom Alter der Übenden.
Eva Hager- ForstenlechnerVielseitig in ihren Ausbildungen und Tätigkeiten, ist Eva-Hager Forstenlechner seit einigen Jahren wieder als freischaffende Künstlerin in Tanz und Film tätig. Sie ist Leiterin von Aus- und Fortbildungen in Spiraldynamik und lehrt regelmäßig Wirbelsäulengymnastik, Yoga und Spiraldynamik wobei ihr Schwerpunkt auf der Kombination der beiden letztgenannten liegt. Nach ihrem ersten Dokumentarfilm „leben- sterben- glauben“ in Co- Regie mit Wolfram Paulus 2003 arbeitet sie gemeinsam mit Dr Stefan Aglassinger seit 2006 an der Recherche eines neuen Dokumentarfilms zum Thema Legasthenie.
Schon in ihrer Jugend waren Tanz und körperliche Leistung in ihrem Leben zentral - Frauenkunstturnen, Standard- und lateinamerikanische Tänze und schließlich ihre Ausbildung in Zeitgenössischem Tanz in Paris, München und New York. Sie war Mitglied der Tanztheater-Kompanie Nonentiti um Helene Weinzierl, der Editta Braun Company, von Lawine Torren (Hubert Lepka) und von Cataracts (Beda Percht), die alle ihre Basis in Salzburg haben. Mit ihrem Hintergrund als Juristin betreut sie das Rechtsreferat der Kunstuniversität München, mehrere Jahre war sie bei der Szene Salzburg angestellt, erst zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, danach als Assistentin des Künstlerischen Leiters.
Photo: © Eva Hager-Forstenlechner