Alexander Technique & Movement
Mehr miteinander
Diese Klasse führt in die grundlegenden Prinzipien der Alexander Technik ein. Wir konzentrieren uns auf die Anwendung der zentralen Prämissen der AT zur Verbesserung des Bewußtseins für Freiheit in der Bewegung: Einfache SELBSTBEOBACHTUNG - neugierig werden, ohne zu urteilen; augenblickliches INNEHALTEN, um im Moment selbst, statt aus Gewohnheit heraus reagieren zu können, und uns für bewusste Bewegung ENTSCHEIDEN, für Bewegung mit unserem Körper, statt gegen ihn. Wir werden mit folgenden Übungen arbeiten: einfache Bewegungsübungen zur Förderung von Integration und Flexibilität; Übungen zur sinnlichen Aufmerksamkeit; Nachdenken über unsere dynamische Skelettstruktur; Erforschung alltäglicher Bewegungen aus der Perspektive der AT; und einfache Bewegungs-Improvisation. Diese Einführungsklasse ist für all jene gedacht, die erstmals mit AT in Kontakt kommen, aber auch für jene, die sich schon früher damit befasst haben und die ihr Verständnis erneuern und vertiefen wollen.
Alexander Lab
problem solving for intermediate dancers
Die AT stärkt die gleichzeitige Darstellung von Bewusstsein und Handlung in ein und demselben Moment. Für TänzerInnen bedeutet das, die notwendigen Fähigkeiten zu entwickeln, zu ENTSCHEIDEN, WIE sie an das, was sie tun, herangehen. Ein charakteristisches Merkmal der Alexander-Arbeit ist, dass die Aufmerksamkeit mehr auf den Prozess selbst als auf das Endresultat gerichtet ist. Diese Aufmerksamkeit auf den Prozess dient dazu, dynamische TänzerInnen zu schaffen, die im kreativen Fluss sind und die gut auf sich selbst aufpassen können. Die TänzerInnen lernen effizient in Harmonie zwischen Absicht und Ausführung zu arbeiten und gleichzeitig die Verletzungsgefahr zu verringern. Indem wir mit unserem angeborenen Körperdesign arbeiten, statt unbewusst gegen es anzukämpfen, können wir gesund und elastisch tanzen, verbunden mit der Fähigkeit, auf den Körper zu hören und sensibel und präsent mit ihm umzugehen.
Der erste Teil jeder Klasse wird in den Alexander-Prozess einführen und jeweils ein spezifisches dynamisches/Bewegungs-Charakteristikum behandeln, das für AT typisch ist, zum Beispiel Initiierung und nachfolgende Bewegung; Dreidimensionalität, Atem und räumliche Ausrichtung; lebendige, fließende Verbindung zum Inneren herzustellen, und einander entgegengesetzte Kräfte einzusetzen, um Auftrieb und Unterstützung zu finden. In der zweiten Klassenhälfte wird die Zeit dafür genützt, jene Tanzthemen und Probleme anzusprechen, die die TeilnehmerInnen erforschen wollen.
Aufgrund des Labor-Settings können diese Themen mit der "Alexander-Dynamik des Tages" behandelt werden. Die StudentInnen sollten bereit sein, Fragen, die sie erforschen wollen, einzubringen. Alle StudentInnen werden von Judith persönlich betreut.
Alexander Technique & Improvisation
Aus der Mitte heraus bewegen/zur Quelle hin bewegen
Wie können unsere Vorstellung und unsere Bewegungen durch eine neue Sensibilisierung für unseren Körper und seine Integration ausgebaut werden? Was bedeutet es, die "Extra-Anstrengung" fallenzulassen - und aus unserer Mitte, unserem eigentlichen, unverstellten Selbst heraus zu funktionieren, uns zu bewegen und zu arbeiten? Indem wir unnötige Spannungsmuster auflösen, können wir die natürliche Haltung und Integration des Körpers wieder herstellen, und dabei in tieferen Kontakt mit unserer wahren Natur kommen. Wir lernen aufmerksam und intuitiv auf unseren Körper zu hören. Durch die Erforschung der Prinzipien der Alexander-Technik, werden wir durch Achtsamkeit und Leichtigkeit unsere Bewegung verbessern und aus unserem Kontakt zum Zentrum heraus arbeiten, unbehindert durch gewohnte Bewegungs- und Denkmuster.
Wir werden auch Strukturen der Improvisation anwenden, die die grundlegende Dynamik stimulieren, die von der AT gefördert wird. Geschichten, visuelle Vorstellung, Schreiben und Zeichnen unterstützen unsere Improvisation und vertiefen unser Verständnis des Alexander-Prozesses, unseres Körpers und unseres Lebens als Kreative. Alle StudentInnen werden von Judith persönlich betreut.
Diese Klasse ist für TänzerInnen auf mittlerem bis fortgeschrittenen Niveau gedacht, für die die Alexander-Technik neu ist, und für jene, die sich schon früher damit befasst haben und ihr Verständnis und die Anwendung dieser Technik erneuern und vertiefen wollen.
Judith GrodowitzJudith Grodowitz ist seit 1987 zertifizierte (AmSAT) Lehrerin für Alexander-Technik. Sie lebt und arbeitet in NYC und ist regelmäßig auf Reisen, um international zu unterrichten. 2003 erwarb sie ein Zertifikat als fortgeschrittene Lehrerin für Art of Breathing. Judiths Kompetenz als Lehrerin gründet sich auf mehr als 28 Jahre Erfahrung in der darstellenden und Bwegungskunst. Als langjähriges Mitglied der mit dem Obie-Award (Best New American Play) ausgezeichneten SKYFISH Company hat sie in mehreren Hauptrollen gewirkt. Sie hat mehr als 10 Jahre Alexander Technik und Movement für bildende KünstlerInnen an der Penland School of Art unterrichtet. Sie ist Fakultätsmitglied im New School Drama Graduate Program (früher Actors Studio Drama School). Judith hat Workshops auf den griechischen Inseln geleitet und Alexander-Technik, Improvisation und Mythos seit 1996 unterrichtet. Inspirationsquelle ihrer Arbeit ist ein bleibendes Interesse für die Beziehung zwischen Körper und Imagination.
Photo: © Judith Grodowitz