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Karolina Miernik
© Karolina Miernik

Philippe Riéra / SUPERAMAS (AT/FR)

SUPERAMAS
Philippe Riéra/Superamas ist Gründungsmitglied der Superamas Gruppe. Er arbeitete in den letzten Jahren u.a. mit den bildenden Künstlern Claude Wampler (US), Markus Schinwald (AT), Isaac Julien (UK) zusammen.

In den letzten 15 Jahren produzierten Superamas ihre Stücke für viele Theater und Festivals in Europa und Nordamerika, welchen sie die Trilogie „Big 1st Episode - Artificial Intelligence / Reality Show“, „Big 2nd Episode - Show / Business“, „Big 3rd Episode - Happy / End“ aufdrängten. Danach kreierten sie „EMPIRE (Art & Politics)“, „YOUDREAM“ und „THEATRE“. Zudem werden sie in Galerien ausgestellt, produzieren Filme und veröffentlichen Bücher. In der Saison 2010/2011 veröffentlichten Superamas mit Jeroen Peeters „Les Presses du Réel“, ein Buch über die BIG-Serie. Ihre Arbeiten wurden zahlreich in Europa und Nordamerika präsentiert und beschrieben. 2014 kam „SuperamaX“ zur Premiere und für 2016 ist ein neues großes Bühnenprojekt unter dem Arbeitstitel „Vive l´armée francaise!“ geplant. Die Mitglieder von Superamas unterrichten in ihren verschiedenen Arbeitsbereichen.

Seit 2013 hat Superamas eine Residency bei Maison de la Culture in Amiens und 2011-2014 bei VOORUIT/Gent, wo die gesamte BIG-Serie (1-3) 2008 gezeigt wurde. Die Basis von Superamas ist in Österreich, Frankreich und Belgien. Superamas wurde international bei bekannten Festivals präsentiert wie Festival d`Avignon, ImPulsTanz, Tanz im August/Berlin, Mettre en Scene/Rennes sowie in vielen Veranstaltungshäusern wie HAU/Berlin, Tanzquartier Wien, Vooruit/Ghent, Kampnagel/Hamburg, The Kitchen/NYC, Walker Art Centre/Minneapolis, MCA/Chicago, Maison de la Culture/Amiens u.v.m.

In der Astrophysik steht das französische Wort „superamas“ für einen wandernden Supergalaxienhaufen, die größte bekannte Struktur im Universum; in Mexiko ist es eine Supermarkt-Kette; auf der Bühne ist es ein Kollektiv, das „wir“ sagt, um seine Einzigartigkeit zu behaupten. Eine Superamas Show ist daher: viele Leute auf der Bühne, unvergleichbare Energie, Leichtigkeit und Komplexität in einem, Genuss und Verführung kombiniert mit erbarmungsloser Kritik unserer Medien sowie der sozialen und politischen Realitäten. Oder wie man sagt: eine bedeutende politische Position ist heutzutage obligatorisch für eine/n Künstler_in, um Walt Disney ja nicht das Monopol des Entertainments zu überlassen. In anderen Worten „als Hure dazustehen“ kann sehr umstürzlerisch sein. Superamas Stücke können anhand der Implosion von Genuss kritische Schäden verursachen: sie mimen auf perfekte Weise unsere Mängel und fordern uns dadurch als Zuseher_in/Performer_in in einer über-medialisierten, über-produktiven Welt, deren Machverliebtheit sowohl im vierten Gang als auch im Leerlauf weiterläuft, heraus. Die europäischen Künstler_innen, aus denen Supermas besteht, spielen mit allen Mitteln und Genren: Theater, Tanz, Video, Performance, Installationen, Konversationen, Cocktail-Parties, den G8 und sogar Bubenstreichen zwischen Freunden und einem pharaonischen Spektakel. Die Compagnie spielt sich mit den Unterschieden zwischen Kunst und Kitsch, Elite und Popkultur, Fernsehen und Theater. Sie nützen Theaterkonventionen, um Fragen in den Raum zu stellen, ohne auch nur ein Häppchen Antworten zu bieten.

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REBECCA PATEK "ineter(a)nal f/ear" © MARIA BARANOVA

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danceWEB Brunch 2015 © Karolina Miernik

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Date: 25.04.2017, 02:48 | Link: http://www.impulstanz.com/archive/artistbios/id244/
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