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Silke Grabinger (AT)
Ihre tänzerische Karriere startete Silke Grabinger im Alter von 4 Jahren. 1997 kam sie mit der Tanzform und Subkultur Breakdance in Berührung. Ihre multimedialen künstlerischen Arbeiten zeichneten sich in mehreren Preisen und Ausstellungen in den U.S.A., Kanada und Europa aus. Der Durchbruch gelang ihr 2001, als sie den ersten Platz beim internationalen B-GIRL BATTLE in Berlin belegte. Sie arbeitete international sowohl in der Gruppe als auch solo, sowie mit ihrem Sponsor TRIBAL. Weiters gründete sie die deutsche funkstyle-crew “4Seriaz” und die international bekannte b-girl/breakdance-girl crew “Female Artistics”, mit denen sie in verschiedenen Musikprojekten wie “Afrodynamix” von Werner Puntigam kooperierte.
Tanztheaterprojekte wie “41” und “RUMBLE” des Renegade Theaters mit den Choreographen Lorca Renoux(FR) (“Cage”) und Samir Akika (FR) (“E.T.E”) mit internationalen Touren folgten. Überdies wirkte sie in Dave St. Pierres (CAN) Kreation “UN PEU DE TENDRESSE BORDEL DE MERDE” mit.
2 Jahre tanzte Silke Grabinger in der Cirque du Soleil/the Beatles Kollaboration “LOVE” im Mirage Casino in Las Vegas, in dem sie das Solo “while my guitar gently weeps” (written and recorded by George Harrison, Guitar Solo recording Eric Clapton) kreierte. In der “LOVE” Produktion performte sie auch als LuftakrobatIn in dem Stück “Something” und arbeitete mit den Choreographen Dave St.Pierre (CAN), Margie Gillis (CAN) and Daniel Ezraelow (USA) (“Across the universe/How the Grinch stole Christmas”) zusammen.
2008 schuf sie ihr erstes Solo Tanztheaterstück mit dem Namen “[SLIK]” zusammen mit dem Choreographen Roderich Madl(AT) (Pilottanzt). [SLIK] wurde mit dem Tanztage 2009-Preis von Linz09 und Posthof ausgezeichnet und tourt erfolgreich in Europa und Afrika. 2009 beendet sie ihr Studium für raum&designstrategien mit dem Bachelor of Arts, sie wurde mit dem österreichischen Staatstipendium für Musik und Darstellende Kunst ausgezeichnet und in einer Gruppenaustellung von raum&designstrategien mit dem österreichischen Staatspreis für Design. 2010 spielte sie in der Klangwolke in Linz von Hubert Lepka für 70.000 Zuschauern die Hauptrolle. Sie inszenierte mit Karl M. Sibelius und Martin Dvorak The Matchgirl Opera für das Linzer Landestheater und sie kreierte den Charakter ANIMA in playGuldaplay für Friedrich Gulda, mit Paul Gulda, Martha Agerich u.a. im Wiener Konzerthaus.