Artist
K.J. Holmes (US)
K.J. Holmes ist freischaffende Tänzerin, Sängerin, Dichterin und Körperarbeit Praktizierende, die sich mit Improvisation als Prozess und Performance seit 1981 auseinander setzt. Ihre Ausbildung begann mit Ballett, modernem Tanz, Musiktheater, aber auch mit Judo, Tai Chi und Fechten. Das Studium der Ideokinesis mit Andre Bernard in New York von 1980 - 83 führte sie zur Improvisation und neuen Tanztechniken. Ihre Arbeit ist geprägt von Contact Improvisation, Body-Mind Centering, Yoga, Authentic Movement, Alexander Technik und der Feldenkrais Methode, von Kampfkünsten, vokaler Arbeit und zeitgenössischem Tanz und Theater. Sie unterrichtet und performt weltweit (z.B. am EDDC, Arnhem; Canaldanse, Paris; Buraco-Relacoes de Danca, Brazil) und schätzt sich glücklich, mit KünstlerInnen wie Lisa Nelson, Karen Nelson, Steve Paxton, Simone Forti, Shelley Senter, Angie Hauser und Julie Carr, zusammenarbeiten zu können.
K.J. Holmes hat ihr Zertikat von der School for Body-Mind Centering und betreibt eine private Praxis in Dynamic Alignment und Re-Integration in New York, wo sie lebt. Sie unterrichtet an der New York University, am Movement Research Institute (an dem sie 1993-94 Artist in Residence war), und in den Trisha Brown Studios. Sie hat Vokalarbeit mit Jeanette Lovetri und der Gypsy Sängerin Ida Kelarova studiert und bildet sich derzeit in Vokalimprovisation bei Richard Armstrong und klassischem Gesang bei Regisseurin und Sängerin Judith Barnes weiter. Mit letzterer kooperierte sie für „The Vertical Player Opera Company“ in Brooklyn, für die sie Händels Oper „Alcina“ 2001 choreografierte.
K.J. Holmes Bestreben nach einer engen Verbindung zwischen Tanz und Musik bestimmt ihre Praxis der Improvisation als Performanceform. Sie arbeitete mit Musikern wie den Trompetern Dave Douglas, Baikida Carroll und Roy Campbell; mit den PercussionistInnen Susie Ibarra und Jim Santi Owen; dem Bassisten Santi De Briano; dem Erhu Spieler Zhang Xiao-Feng; den Cellisten Andrew Kushin und Steve Banks; dem Pianisten Peter Jones. Sie hat auch mehrere choreografierte Arbeiten, wie z.B. „Wreckage/and Salvage“, das im Danspace Project performt wurde und “Objects of a Borrowed Confession“ in Kollaboration mit Julie Carr präsentiert.
Photo: K.J. Holmes © David Bergé