ARTISTS
A B C D E F G H I J K
L M N O P Q R S T U V
W X Y Z
SUCHE




* Unser Archiv wird regelmäßig vervollständigt und erweitert.
Artist
Michael O'Connor (AT/US)
Michael O’Connor erhielt seinen Bachelor-Abschluss an der Universität von Utah, wo er als erster Student als Assistent für die künstlerische Recherche im Tanz tätig war. Er zeigte seine Arbeit zweimal bei der Nationalen Konferenz für Undergraduate Studien und eröffnete für den Hauptredner Stephan Koester.
Danach arbeitete er zwischen 2003 und 2010 für die Compagnie Willi Dorner bei zahlreichen Produktionen und assistierte bei der Kreation und Performance von Bodies in Urban Spaces in über 30 Städten. Michael ist der Vertreter der Wiener Zweigstelle der sogenannten Field Method, eine Organisation, die in New York ansässig ist, und die u.a. im Tanzquartier Wien die Möglichkeit anbietet, Arbeiten zu zeigen und dafür Feedback zu bekommen. 2008 bezeichnete das BalletTanz Magazin ihn als „Tänzer, den man in Wien sehen muss“ für seine Choreografie und Performance in seinem Stück „a waiting dog dies“. 2010 erhielt Michael die Turbo Residency von ImPulsTanz und 2011 brachte er seine neue Arbeit „You are the subject of my seeing“ im Tanzquartier Wien zur Premiere. Er arbeitete mit Deborah Hay an „NEWS“ als Teil des Solo-Auftragsarbeits-Projekts, das 2011 in einer Neuadaptierung bei ImPulsTanz von seiner Drag-Charakter „Jai Jai Sincere“ gezeigt wurde.
2012 war Michael Gastkünstler der Arizona State Universität, wo er kreative Praxis basierend auf anthropologischer Recherche unterrichtete und begann, das Duett „A General Theory of Love“ mit Brandon Gonzalez zu entwickeln. Seine Recherche über die Schnittstelle von Neurowissenschaften und Tanz wird beim Festival of Art as Research in Ottersberg (Deutschland) vorgestellt und im Juni setzt er seine Forschung für Neurowissenschaften und Tanz gemeinsam mit Dr. Guido Orgs am Tanzquartier Wien fort. Michael arbeitete auch zusammen mit Paul Wenninger, Barbara Kraus und Georg Blaschke.
Photo: Michael O'Connor © David Payr