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Artist
Nathan Fuhr (US/SN/DE)
Nathan Fuhr (Berlin/Dakar) lässt Musik und Tanz als eine Gesamtkunstform erscheinen, die auf Atem und Puls basiert. Er ist multidisziplinärer Dirigent und hat einen Abschluß als Dirigent vom Cincinnati Koservatorium, ein Tanzdiplom von der Amsterdam School for New Dance Development und der Ecole des Sables (Senegal) und ist geprägt von mehreren Workshops mit Meredith Monks. Er hat jahrzehntelange Erfahrung als Dirigent für klassische und moderne Musik, spielte bei namhaften Ensembles in New York und Europa und dirigierte das legendäre Spiel Cobra von John Zorn, das auf sozialer Alchemie und Improvisation basiert. 2002 gründete Nathan das Ensemble Collision Palace in Amsterdam, das sich auf das Vokabular von Gruppenimprovisation und Zusammenarbeit mit TänzerInnen stützt.

Nathan ist der Begründer des Schlagzeugensembles Demonshaker - ein Projekt, das die Frucht und die urbane westliche Rekontextualisierung seiner Recherche, Erfahrung und graduellen Demystifizierung von traditioneller Trance Musik und Ritualtänzen in nichtindividualisierten Gesellschaften in Marokko, Ägypten und dem Senegal ist.
Das Ergebnis seines Workshops, seine choreografischen Partituren und Improvisationssprachen wurden bei Damaged Goods im Pact Zollverein Essen gezeigt, Studentenensembles spielten unter seiner Leitung am Festspielhaus Hellerau am Rhythmischen Institut Dresden, weiters: European Dance Development Centre Arnhem, Centre National de la Danse Paris, Institute Jacques Dalcroze Geneva, Mobile Academy Berlin, Antonia Baehr, u.a.
Er leitete Improvisationen für TänzerInnen als Gast beim Ponderosa Dance Festival & Hu.Z Tanzplan Berlin, u.a. Er arbeitete als Rhythmus-Coach und Berater für freischaffende Choreografen in Amsterdam und als Stimmtrainer für Paul Gazzola in Berlin, sowie als Trainer in seiner Spezialität, der Performancepraxis, für Robert Ashley. Auf Einladung verschiedener ChoreografInnen, arbeitete er auch als Performer und Tänzer. Kürzlich wurde er gefragt, als Schauspieler für das Estländische Staatstheater zu arbeiten im Rahmen der Kulturhauptstadt 2011. In Dakar spielt er mit Baaba Maals Band, tanzt Sabar, und lernt Einfachheit. Er praktiziert Vipassana Meditation, Pranayama, Tai Chi, und hat sowohl Amerikanische als auch Senegalesische Pässe und Surfbretter. Er hielt ImPulsTanz als Konfluenz erster Klasse in Ehren, nachdem er 2007 teilnahm und freut sich zurückzukehren und die Gefälligkeit zu erwidern.
www.urbanrituals.org
Workshops
2010: Organising Desire
Photo: Nathan Fuhr © Marc Seestaedt