Artist
Christine de Smedt (BE)
Nach ihrem Kriminologie-Studium begann Christine De Smedt sich für Tanz und Performance zuinteressieren und verschidene Bewegungstechniken zu studieren.
Christine De Smedt ist seit 1990 Mitglied der Compagnie Les Ballets C. de la B. (Ghent, Belgien). Sie präsentierte seit 1993 ihre eigenen Arbeiten, das Solo „La force fait l'union fait la force", ein Wanderstück durch den Balkan „Escape Velocity" (1998) und zwischen 2000-2005 verwirklichte sie das Langzeit-Choreografie-Projekt „9x9", das in 15 verschiedenen Städten in Europa und Kanada gezeigt wurde. Zwischen 2003 und 2005 war sie künstlerische Koordinatorin der Compagnie Les Ballets C. de la B.
De Smedt arbeite einige Jahre zusammen mit Meg Stuarts Damaged Goods Compagnie und initiierte gemeinsam mit Meg Stuart und David Hernandez das interdisziplinäre Improvisationsprojekt „Crash Landing“ (1996-1999). In den letzten Jahren arbeitete sie mit Mårten Spångberg, Mette Edvardsen, Christelle Fillod, Milli Bitterli, Susanne Berggren und performte bei Project von Xavier Le Roy.
Sie realisierte gemeinsam mit Eszter Salamon das Quartett „nvsbl“ (2006) und das Duett „dance#1/Driftworks“ (2008).
2008 erarbeitete sie mit Myriam Van Imschoot das Stück „PickUpVoices“ (eine Verschmelzung von historischen Studien und Performance) und verwirklichte mit Philipp Gehmacher und Vladimir Miller die Videoinstallation „Dead Reckoning“.